Kinderferientag am 15. August 2017

Geschichte im Dorf


Die Kinder im Heimatmuseum Nußbaum

Der Kinderferientag des Heimatvereins Nußbaum fand unter dem Motto Geschichte im Dorf statt. Treffpunkt war das Heimatmuseum in Nußbaum. Nachdem alle Kinder eingetroffen waren begannen wir den Rundgang durch Nußbaum. Auf diesem Wege mussten einige Fragen anhand von Bildern beantwortet werden.

Auf dem Rundgang durch NußbaumZum Beispiel wurde gefragt: wie lautet die Notrufnummer der Feuerwehr, wann wurde das Alte Friedhoftor erbaut und was in den Ställen des ältesten Hauses von Nußbaum früher für Tiere standen. Erklärungen und kleine Geschichten erzählte Frau Knothe Natürlich wurde auch eine Rast eingelegt und es gab Getränke und Brezel, wer wollte auch mit Butter.

Pause am FriedhofsbrunnenIm Museum wieder angekommen überprüfte Frau Bange die Fragebögen und Herr Stolp übernahm die Aufsicht der „Buttermacher“. Durch das Museum führte Frau Knothe die Kinder und erzählte von „ALTEN ZEITEN“, danach zeigte sie noch ihre Künste am Webstuhl. Schon waren die drei Stunden vorüber und die Eltern kamen um ihre Kinder wieder abzuholen.

Kinderferientag am 2. August 2016

Zehn Neulinger Kinder nahmen am Erlebnisparcours für die Sinne teil.  

Kinderferientag 2016Unter dem Motto unsere Sinne: Riechen, Tasten, Schmecken, Sehen und Hören konnten die Kinder im Heimatmuseum Nußbaum testen, wie gut ihre Sinne sind.

Nach der Begrüßung durch Elvira Knothe und Heidi Bange erfuhren alle erst einmal etwas über die Geschichte des Heimatmuseums. Die Wertungszettel wurden ausgeteilt und los ging es. An den verschiedenen Stationen, zum Beispiel in der guten Stube  sammelten sie Erfahrung und Punkte.

Kinderferientag 2016Da Arbeit bekanntlich auch hungrig macht, wurde nach 1½ Stunden erst einmal Butter selbst hergestellt und eine leckere Butterbrezel und verschiedene Getränke  verzehrt. Gut gestärkt wurde dann der Rest des Parcours zu Ende gebracht. Von 28 zu erzielenden Punkten erreichte ein Mädchen 25 Punkte, zwei 24 Punkte und die restlichen Kinder punkteten auch gut. Danach war noch Zeit zur Besichtigung des Museums und zum Spielen. Als Belohnung fürs mit machen bekam jedes Kind ein Freundschaftsbändchen, gewebt von den Frauen der Webergruppe des Heimatmuseums.
Mit „ich komme nächstes Jahr wieder“ verabschiedeten sich einige Kinder. Beim Abholen brachte eine Mutter noch einige Gegenstände fürs Museum mit. Vielen Dank.

Kinderferientag 2016

Waldspaziergang mit Förster Martin Schickle

Waldspaziergang mit Förster SchickleAm 17. April 2016 fand die Waldführung unter der  Leitung von Revierförster Martin Schickle statt. Trotz schlechtem Wetter gingen etliche Teilnehmer  mit.
Unser Weg führte vom Heimatmuseum über die Steiner Straße zum Steigwald. Gleich zu Anfang erfuhren wir vieles über die Art der Bäume, die Bodenbeschaffenheit und das Alter des Waldes.  Unser Weg führte uns an den Waldwiesen vorbei über den Lemberg zum Forlenwald.
Im Nußbaumer Wald stehen auch Tannen, daher der Name Forlenwald. Von dort führte die Route weiter zum Eulenloch, dem alten Heimbronner Fußweg entlang über den Riedbuckel an den großen Dolinen vorbei zum Sportplatz im Schlettich.
Nach 4 km und ca. 3 Stunden später kehrten wir im Clubhaus des  1. FCN ein. Irene Lotsch bewirtete uns mit Kaffee und selbst gebackenen Kuchen.
Es war ein interessanter, lehrreicher Nachmittag. Unser Dank geht an Herrn Schickle für seine fachkundige Führung.

Waldspaziergang mit Förster Schickle

Die Vorstandschaft des Heimatverein Nußbaum e.V.

Wie kam das Wasser im 19. Jahrhundert ins Dorf?

Am LeitungsschachtUnter diesem Motto fand der diesjährige Kinderferientag des Heimatverein Nußbaum e.V. statt.  Am 20. August 2015 trafen sich sieben Kinder vor dem Heimatmuseum in Nußbaum, um zusammen mit dem Ehrenvorsitzenden Günther Bippes, und der 1. Vorsitzenden Elvira Knothe diesen Weg zu erkunden.

Dass der Weg bis zur Brunnenstube im Weiherbuckel über eine Stunde dauerte war nicht den kleinen Füßen sondern der interessanten Strecke zu verdanken. Wir schauten in vier Leitungsschächte und sahen in der ersten nur Erde, doch dann auch alte Rohre in einer Tiefe von über zwei Meter. Auf dem weiteren Weg machten wir einen Abstecher in die Teufelsschlucht und  staunten nicht schlecht, dass diese sogar Wasser führte.

Bis zur Brunnenstube gingen wir dann über abgeerntete Felder.

Herr Hölzle wartete im Weiherbuckel auf uns, um die Brunnenstube aufzuschließen. Zuerst aber stärkten sich alle mit Getränke und Brezeln welche Erwin Knothe gebracht hat. Danach wurde die Brunnenstube geöffnet was nicht so einfach ist, denn die Sicherheit ist groß damit Unbefugte nicht eindringen können. In kleinen Gruppen durften alle hinein um das Wasserbecken zu betrachten.

Zum Abschluss besichtigten die Kinder noch das Heimatmuseum in Nußbaum.

Friedrich Weinbrenner Schule besucht Heimatmuseum

1 Klasse der Friedrich Weinbrenner Schule Am 10. Juli besuchte die erste Klasse der Friedrich Weinbrenner Schule Bauschlott das Nußbaumer Heimatmuseum mit ihrer Leherin Frau Wolf und zwei Schüler der neunten Klasse.

Nach der Ankunft wurden sie in zwei Gruppen geteilt. Die erste Gruppe wurde von Erwin Knothe, wie er von sich selbst sagt dem Hausmeister durch das Museum geführt. Er erklärte den Schülern den Zweck und die Funktion von einzelnen Gerätschaften, vor allem in der Küche, welche sein ganzes Berufsleben das tägliche Arbeitsfeld war. Währenddessen vesperten die zweite Gruppe und danach wurde gewechselt.

Im Heimatmuseum

Nach der Besichtigung der Museumsräume wurde im Gemeinschaftsraum Butter gemacht. Elvira Knothe, welche jetzt dazu kam, fragte als Erstes, ob schon jemand Butter selbst gemacht hat und ob sie wissen, aus was dieselbe hergestellt wird. Einige der Kinder wussten, dass Butter aus Milch beziehungsweise Sahne hergestellt wird und so wurde das Experiment gestartet. Die erste Vorsitzende des Heimatverein Nußbaum spornte die Schüler beim Drehen des Rades vom Butterglas tüchtig an und so entstand bald aus Sahne „die weltbeste Butter“.Im Heimatmuseum

Nach getaner Arbeit stärkten sich dann alle mit einem Butterbrot und versuchten auch die Molke, welche sich von der Sahne beim Buttern getrennt hatte. Das schmeckt aber gut war das Fazit der Klasse und so gestärkt machten sie sich wieder auf den Weg nach Bauschlott.

Museumsfest des Heimatvereins Nußbaum e.V.

Waschküche aus Omas ZeitenAm 21. und 22. Juni fand das traditionelle  Museumsfest des Heimatvereins Nußbaum rund um das  Heimatmuseum statt. Bei schönem Wetter wurde  am Samstagabend das Fest eröffnet. Da um 21:00 Uhr das Fußballspiel Deutschland gegen Ghana angepfiffen wurde, leerte sich das Museum schnell und die „Arbeitenden“ konnten auch noch die spektakuläre zweite Halbzeit des Spiels sehen.

Am Sonntag kamen viele Besucher zum Mittagessen und die Teilnehmer der Jubelkonfirmation besuchten uns zum Essen. Wie üblich gab es auch eine reichliche Kuchenauswahl zum Kaffee.

Bei schönem Wetter kamen viele Besucher auch aus der Umgebung, um das mit viel Liebe gestaltete Museum zu besichtigen. Eine besondere Attraktion war die im Keller neu eingerichtete Waschküche wie zu Omas Zeiten.
Vor dem Museum konnte man leckere Schokoldade kaufen und in den Ausstellungsräumen wurden wunderschöne Dinge aus Filz und herrlich duftende Seifen aus Ziegen- und Schafsmilch angeboten.
Für die tatkräftige Unterstützung bedankt sich die Vorstandschaft des Heimatvereins Nußbaum e.V. bei allen Helfern.

Gemütlicher Plausch

Musikalischen Zeitreise am 28. März 2014

Einladung für Freitag den 28. März 2014, ab 18:30 Uhr

zu einer musikalischen Zeitreise von der Renaissance bis zur Gegenwart im Heimatmuseum Nußbaum.

Es spielt auf der klassischen Konzertgitarre Anderas Krammer, Moderation Karin Krammer.

Der Heimatverein Nußbaum übernimmt die Bewirtung.

Hocketse am Internationalen Tag der Muttersprache

Am Freitag, den 21. Februar 2014 trafen sich viele Besucher im Heimatmuseum Nußbaum. Mundartgedichte und -geschichten standen im Mittelpunkt.

Monika Kleinhans liest selbstverfasste G'schichtle

Der Internationale Tag der Muttersprache ist ein von der UNESCO ausgerufener Gedenktag zur „Förderung sprachlicher und kultureller Vielfalt und Mehrsprachigkeit“. Er wird seit dem Jahr 2000 begangen. Die Nußbaumer Autorin Monika Kleinhans unterhielt die Gäste mit ihren selbstverfassten Gschichtle. Es waren lustige und ernste, dem täglichen Leben abgeschaute und in Mundart verfasste Geschichten zum Beispiel über Sutten (Tümpel), Bulldog (Traktor), Schwobe (Schwaben).

Damit Sie auch etwas zum Schmunzeln haben, hier eine Kostprobe:

Feinherb des Wort isch neu
i habs glese uff ere Flasch Wei
mir henn en probiert un glei erkannt
der isch grad wies nussbemer Land

´s Klima un ´d Landschaft senn scho herb
manchmol macht en Spätfrost kaputt dei Werk
dann gibts koi Obst, ´d Erdbeer sin hi
des isch scho herb, so denk i

abber, die echte nussbemer Leit
– lernsch se scho kenne mit de Zeit –
senn von Weitem scho herb, erscht später siehsch ei
sie kenne a recht feine Leit sei

bisch bei ihne uffgnomme, kann nix meh bassiere
dann kann s a no so arg bressiere
sie gugge noch dir, wies dir geht
a wenn en herbe Wind dann weht
sie halde zu dir, so isch s halt im Flegge
do kann dein Nochber nix abschregge
wenn d´ Hilfe brauchsch, isch er do für di
ob Erwed, Stammdisch, er driggt sich nie
er kommt zu jedem Fescht zu dir
un du griegsch a emmer e Bier
willsch eigliedert  werre, no geh in en Veroi
dann hasch emmer Gsellschaft, bisch nemme alloi
du bisch feinherb worre, wie die annere Leit
abber des braucht halt a sei Zeit

drom hab Geduld, wenn s a schwerfalld
die Leit senn vielleicht herb, abber net kalt
sie henn en Graddel uff ihrn Flegge
wo annerschd wlle se net mol veregge
des Dorflebe isch halt wirklich schee

in d Schdadt zrück, des will i gwies nemme!!!

Hocketse im Heimatmuseum Nußbaum

Da die Gäste nicht nur aus Nußbaum kamen, lud die erste Vorsitzende des Heimatvereins Nußbaum die Besucher  ein, in der Pause das Heimatmuseum zu besichtigen.

Am Ende der Lesung überreichte die erste Vorsitzende des gastgebenden Heimatvereins Nußbaum, Frau Knothe, der Autorin für den gelungenen Abend einen Blumengruß. Auch erwähnte sie bei ihrem Dank, dass diese Lesung sicher wiederholt werden wird. Frau Kleinhans schwingt nämlich weiterhin unermüdlich die Feder, um ihre Gedanken zu Papier zu bringen.

Monika Kleinhans liest selbstverfasste G'schichtle

Wer wollte, konnte auch ein kleines Buch mit ihren Gedichten erstehen, um zu Hause weitere  Gschichtle zu lesen und zu schmunzeln oder gar zu lachen. Sind Sie nun neugierig geworden und möchten mehr lesen, so melden Sie sich beim Heimatverein Nußbaum.

Verband Kultur- und Museenlandschaft Nordschwarzwald

Der Verband Kultur- und Museenlandschaft Nordschwarzwald traf sich am 18. Januar 2014 im Heimatmuseum in Nußbaum.

In St. StephanVor Beginn der Sitzung besuchten die Teilnehmer die Nußbaumer Kirche St. Stephan. Pfarrer Ehmann führte durch die Kirche, die zu den 100 schönsten Dorfkirchen Deutschlands gehört.

Der Vorstand der KML Jeff Klotz informierte nach der Begrüßung die Sitzungsteilnehmer über den Mitgliederstand, unter den 66 Mitgliedern sind 41 Museen. Die Resonanz ist sehr gut, auch bei Museen und Organisation außerhalb des Pfinzgaus. Daher wurde  einstimmig beschlossen, den Namen des Verbandes von Kultur und Museumslandschaft Pfinzgau in Nordschwarzwald zu ändern. Desweiteren wurde beschlossen in diesem Jahr einen Werbeflyer, einen Kalender mit öffentlichen Veranstaltungen und eine Internetseite zu erstellen.
Auch werden alle Interessierten über einen Newsletter Informationen erhalten. Wer daran Interesse hat, kann sich bei den örtlichen Mitgliedern der KML melden.
Ab April wird voraussichtlich die Zeitschrift Kulturecho erscheinen, die erste Ausgabe dient der Vorstellung der Mitgliedsvereine.

Bei der Sitzung gab es gute Gespräche und Ideen für die Zukunft der KML Nordschwarzwald.

Der Verband Kultur- und Museenlandschaft Nordschwarzwald im heimatmuseumMitmachen, Ideen sammeln, gegenseitig unterstützen, die Mitbürger neugierig machen auf die vielfältige Kulturlandschaft, das ist unser Ziel und der Heimatverein Nußbaum wird seinen Beitrag dazu leisten.

Wir werden Sie über die weiteren Aktivitätengerne informieren. Zum Beispiel findet am 7. Februar im Schloss Neuenbürg die Gründungsveranstaltung der Wissenschaftlichen Gesellschaft Nordschwarzwald statt.

Ein Schaukelpferd für den Heimatverein Nußbaum

Mit Verspätung möchte sich der Heimatverein Nußbaum e. V. für ein Weihnachtsgeschenk bedanken.

Ein Schaukelpferd aus den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts fand den Weg ins Heimatmuseum Nußbaum.

Dieses seltene Stück, gefSchaukelpferd_300ertigt vom Wagnermeister Wilhelm Benjamin Wolf aus Nußbaum, steht nun im unserem Heimatmuseum.

Von ihrem Onkel bekamen Kurt geb. 1922 und Alfred geb. 1923, die Söhne von Wilhelmine Frieda Sulzer geborene Lotsch und Gottfried Jacob Sulzer, laut Aussage von Erhard Klingel, das Schaukelpferd zu Weihnachten. Ich kann mir vorstellen wie da die Kinderaugen strahlten als die beiden Buben das Schaukelpferd von ihrem Onkel zu Weihnachten bekommen haben. Kurt und Alfred wurden Opfer des zweiten Weltkrieges und somit ist dieser Zweig der Sulzers ausgestorben.

Das Schaukelpferd wurde von Erhard Klingel in der Scheune von Alfred Nagel vor etwa 25 Jahren entdeckt. Da Herr Klingel Freude an Antiquitäten hat, kaufte und restaurierte er das seltene Stück mit viel Liebe und Geduld in den letzten Jahren.
Am 17.12.2011 wurde das Schaukelpferd dem Heimatverein Nußbaum für das Heimatmuseum übergeben.

Vielen Dank für das Weihnachtsgeschenk sagt der Heimatverein Nußbaum dem Spender.